Travel Diary: Yosemite National Park | USA Roadtrip

Nach der langen Blogpause melde ich mich endlich wieder mit einem Travel Diary zurück: nachdem wir in Santa Cruz bei Josh waren, geht es für uns weiter durch den Yosemite National Park.

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Schon durch unsere Airbnb Mitbwohner in San Francisco habe ich jede Menge Ideen im Kopf, obwohl ich, ehrlich gesagt, vorher gar nicht groß über den Yosemite Park nachgedacht habe. Hiken, Natur, eventuell Bären sehen – die beiden im Airbnb haben so viel erzählt, dass ich voll motiviert bin. Am Tag des Aufbruchs in Santa Cruz kann das aber sowieso nichts werden, da wir erst gegen Mittag loskommen und dann in Ruhe im Motel einchecken und was essen gehen.

Den Annual Pass für alle National Parks haben wir schon vorher besorgt – da man auf dem Pass zwei Namen eintragen kann, haben wir den von einem Kollegen gekauft, der eher im Jahr schon in Kalifornien unterwegs war und den Pass nicht mehr brauchte. Daher können wir morgens früh aus dem kleinen Dorf Oakhurst losfahren – der erste Weg ging zum Infopoint, der sich noch im Dorf befindet. Dort erkläre ich meinen Plan von den Wanderungen, und meine Hoffnung wird direkt zerstört. Da wir abends noch weiter müssen bis nach Nevada, um in einem weiteren Motel bei Death Valley zu übernachten, bleibt nicht viel Zeit zum Hiken übrig.

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Gemeinsam mit der netten Dame vom Infopoint planen wir also eine Route durch den Park, bei der wir alles sehen können, was wir sehen wollen – mit vielen Möglichkeiten zum Anhalten, Fotos machen und bei Bedarf auch für kurze Wanderungen. Also los, mit dem Auto, durch den Park, und beim ersten Aussichtspunkt gemeinsam mit vielen anderen Reisenden Fotos machen und die Aussicht genießen.

Danach geht es weiter – immer weiter durch den Park, mit immer neuen Aussichten, für die wir anhalten, um Fotos zu machen. Die Aussicht genießen, auch bei der Fahrt, immer wieder Ausschau halten nach dem, was hinter der Kurve kommen könnte, und vor allem: Staunen. Im Yosemite Park wird mir wieder mal bewusst, wie klein man als Mensch doch eigentlich ist, verglichen mit dieser riesigen Welt. Ich mag das Gefühl.

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Als wir aus dem Yosemite Park kommen, ist es schon später Nachmittag – auf der anderen Seite, denn wir sind von Oakhurst erst nach Norden gefahren, um so viel wie möglich vom Park zu sehen. Es liegt noch ein ziemlich weiter Weg vor uns, ich bin froh, dass ich nicht selbst fahren muss und mich auf die Eindrücke konzentrieren kann.

Vor Antritt der Reise habe ich mir überhaupt keine Gedanken um den Yosemite Park und diesen Teil des Trips gemacht. Dann habe ich Fotos von möglichen Wanderungen gesehen und gedacht, dass ich das auch unbedingt machen will. Und dann sind wir doch einfach nur durchgefahren und haben ab und zu angehalten um die Aussicht, die Sonne und den Moment zu genießen – und das war für dieses Mal genau richtig. Aber ich werde wiederkommen, die Wanderungen machen, die dieses Mal nicht möglich waren…um wieder diesen Moment zu erleben. In dem mir klar wird, wie klein ich doch eigentlich bin, und wie riesig die Welt trotz allem noch ist.

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schokokamel

20 Gedanken zu „Travel Diary: Yosemite National Park | USA Roadtrip

  1. Definitiv die richtige Entscheidung, den Yosemite Park in die Reiseroute einzubauen! Mein Besuch liegt zwar schon etliche Jahre zurück, aber ich fand es damals auch großartig dort. Das, was Du schreibst, und die tollen Fotos, machen Lust, wieder einmal hinzureisen! Danke dafür :-). Liebe Grüße, Alexandra

    1. Danke schön! Ich bin mir auch sicher, dass ich noch einmal hinmöchte..denn auch, wenn die Aussicht aus dem Auto schon gut war, ich würde gerne noch einmal richtig ausgedehnte Wanderungen machen. Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir bald klappt! 🙂

  2. Ichh kann mich Jessica nur anschließen, die amerikanischen Nationlparks ziehen mich ebenfalls magisch an, allen voran Yosemite Nationalpark. Danke für diesen kleinen Einblick. Ich bin sicher, du wirst wieder hinfahren und ich schaffe es sicherlich auch irgendwann mal und dann mit viel Zeit zum Wandern 🙂

    Liebe Grüße,
    Lynn

    1. Liebe Lynn,

      Danke für den lieben Kommentar! Ich habe vorher nie wirklich darüber nachgedacht, jetzt hat es sich irgendwie ergeben, und es war großartig. Das war sicher nicht der letzte, den ich mir genauer angeschaut habe! 🙂

  3. Hey Alex, die Fotos sind ja echt der Hammer! Ihr habt ja auch noch zusätzlich echt wunderbares Wetter erwischt! Ich war leider noch nie im Westen der USA – aber da muss ich sowieso mal unbedingt hin. Dann muss ich auch in den Yosemite!!! Danke für die tollen Eindrücke. LG Anita

    1. Hey! Danke für den Kommentar 🙂 Ja, das Wetter war wirklich grandios, auch, wenn ich zugeben muss, dass es schon recht kalt war und ich eigentlich auch gut eine lange Jeans hätte tragen können 😀 Es lohnt sich auf jeden Fall!

      Liebe Grüße,
      Alex

  4. Liebe Alex,
    ich wusste bisher gar nicht, dass man durch den Yosemite einfach nur fahren kann und schon so tolle Aussichten hat. Ich dachte immer, dass hier stundenlange Wanderungen eingeplant werden müssten (die bestimmt aber auch möglich und toll sind)
    Die Bilder verraten auf jeden Fall, dass ihr diese Fahrt optimal genutzt habt.
    LG Annika

    1. Hallo Annika,

      Danke für deinen Kommentar! Wie gesagt, vorher hatte ich mich damit nicht wirklich beschäftigt und dachte dann zwischendurch auch, dass man am besten mehrere Tage dort wandern geht. Das möchte ich zwar noch mal nachholen, aber es hat sich auch so schon gelohnt! Dafür stehen eben an vielen Stellen super viele Menschen rum, und man ist sicher nicht der einzige, der die Aussicht genießt.

      Liebe Grüße,
      Alex

  5. Liebe Alex,
    wenn ich Deiner Bilder sehe, wird mir mal wieder bewusst, dass ich wirklich etwas verpasst habe! Wir hatten bei unserem Westküsten-Roadtrip aus Zeitgründen auf den Yosemite verzichtet. Schätze, das muss dringend nachgeholt werden… 😉 Gut zu wissen, dass die Mitarbeiter am Infopoint so hilfsbereit sind!
    Viele Grüße
    Katharina

    1. Hallo Katharina,

      Danke für den Kommentar! Ja, das solltest du unbedingt noch einmal nachholen – ich werde auf jeden Fall auch noch ein zweites Mal hinfahren und mir dann deutlich mehr Zeit nehmen. Die Mitarbeiter waren eigentlich an allen Infopoints sehr freundlich und hilfsbereit, und haben wirklich versucht, einem zu helfen, das man das meiste rausholen kann 🙂

  6. Ach, dort möchte ich auch mal hin. Die Nationalparks faszinieren mich sehr, allein die Fotos, die ich immer sehe, sind schon toll.

    Jetzt muss ich auch mal hin. Und schön, dass man nicht unbedingt stundenlange Wanderungen einplanen muss, sondern auch so schöne Eindrücke bekommt und die Natur genießen kann. Ich würde es wahrscheinlich dann genauso wie du machen. Vielen Dank für die schönen Eindrücke. 🙂

    LG Daniela

    1. Liebe Daniela,

      Vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Ja, gerade jetzt fand ich es angenehm, dass das so möglich war. Ich habe zwar das Gefühl, dass beim nächsten Mal noch mehr drin wäre, aber jetzt auch nicht, dass ich super viel verpasst habe, weil ich eben nicht wandern war. 🙂

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