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Travel Diary: Paris | Bateau Mouche

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19. August 2015

Mittlerweile kommt es mir vor, als wäre es schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich mit meinem Freund ein Wochenende in Paris war und meine Gastfamilie besucht habe, obwohl das nur etwa einen Monat her ist. Trotzdem wird es höchste Zeit, ein paar Fotos zu zeigen und ein paar Reiseberichte zu schreiben, denn immerhin will ich hier auch noch über Griechenland schreiben und alle meine Ausflüge in Dänemark…

Als wir im Juli in Paris waren, habe ich zwei Dinge zum ersten Mal gemacht: ich bin zum ersten Mal Bateau Mouche gefahren, das sind diese Touri-Boote, mit denen man auf der Seine fahren kann um sich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus anzuschauen. Und dann waren wir noch bei Sacre Cœur und ich war zum ersten Mal nicht nur außen vor der kleinen Kirche, sondern auch oben und habe eine noch bessere Aussicht über Paris genossen, aber darüber werde ich beim nächsten Mal berichten.

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Meine Gastfamilie hat uns ans Herz gelegt, einmal mit dem Bateau Mouche zu fahren – sie haben uns empfohlen, nicht von der Pont d’Alma aus zu fahren, sondern von der Pont Neuf aus. Das hat sich dann aber irgendwie doch anders ergeben, und da die Routen sich kaum unterscheiden und die Preise bei allen Anbietern ebenfalls ähnlich sind, haben wir uns dann einfach für einen Anbieter entschieden, der überdachte Boote hatte (weil sehr warm und viel Sonne).

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An sich war es auch ganz schön, nur irgendwie hätte ich erwartet, dass man während der Fahrt ein paar Erklärungen bekommt wo man sich gerade befindet und was man gerade alles so sehen kann. Das war aber zumindest bei diesem Anbieter nicht der Fall und irgendwie musste man sich mit der Karte, die man beim Kaufen der Tickets bekommen hat, selbst anschauen, wo man gerade war. Da ich aber vieles auch einfach schon kannte, war das nicht weiter dramatisch. Mich haben eher die Gruppe Asiaten genervt, die anscheinend dachten, dass es super cool wäre, den Rest des Bootes mit ihrem Gesang zu unterhalten, aber leider hat es niemand übers Herz gebracht, ihnen zu sagen, dass sie einfach gar nicht singen konnten und es hat bis zum Eiffelturm gedauert, dass sie das Hop-On-Hop-Off-Boot endlich verlassen haben. Immerhin konnten wir dann die letzten Stationen in Ruhe fahren und uns den Wind um die Nase wehen lassen – bis es angefangen hat zu Regnen. Gut, dass das Boot zumindest zum Teil überdacht war.

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Ich muss sagen, dass es eine bequeme Möglichkeit ist, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris einmal anzuschauen, und ich würde es definitiv immer dem Bus vorziehen (das haben wir in Athen gemacht, dazu berichte ich demnächst mehr), weil das Boot nicht so schnell im Verkehr stecken bleibt. Man sollte nur auf jeden Fall einen guten Platz haben, von dem man alles sehen kann – am besten also in Fahrtrichtung (die Sitze auf dem Boot das wir genommen hatten waren quer zur Fahrtrichtung angebracht, sodass man immer nur eine Seite sehen konnte). Die Boote fahren aber sowieso eine Runde, das heißt man sieht von beiden Seiten aus gleichgut, an einer nur eben etwas später als an der anderen, nämlich erst, wenn das Boot umgedreht hat und zurück fährt.

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Alles in allem war ich zwar erst immer skeptisch, bin aber froh, dass wir es gemacht haben. Ansonsten wären wir vermutlich alles zu Fuß abgeklappert und hätten zwischendurch die Metro genommen, und so war es deutlich entspannter. Trotzdem sieht man natürlich nicht alles, aber dafür hatten wir dann ja am nächsten Tag noch Zeit. Es war eine schöne Idee, um den Abend ausklingen zu lassen und vielleicht werden wir beim nächsten mal in Paris wieder ein Bateau Mouche nehmen – diesmal aber mit Durchsagen mit Infos, was man da gerade so bestaunen kann.

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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