Travel Diary: Vier Tage in Luxemburg

Luxemburg stand schon ewig auf meiner Bucket List – und ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich so lange gewartet habe, bis ich endlich hingefahren bin. Immerhin ist es von den Niederlanden aus nur eine relativ kurze Fahrt. Und da ich sowohl Deutsch als Französisch spreche, ist auch die Kommunikation vor Ort kein Problem. Trotzdem musste ich erst bei einem online Event zufällig einen Tourismusexperten zu dem Thema hören, um endlich zu buchen und ein langes Wochenende in Luxemburg zu planen. Am Himmelfahrtswochenende war es dann endlich so weit und es ging für mich für vier Tage ins Großherzogtum Luxemburg!

Ein langes Wochenende in Luxemburg

Am letzten Donnerstag ging es dann endlich los: Gute drei Stunden Fahrt bis zu meinem Airbnb etwas außerhalb von Luxemburg Stadt und dann knappe vier Tage, um das Land zu erkunden. Der Plan war relativ simpel: so viel wie möglich unternehmen, abhängig vom Wetter viel draußen sein und es vor allem ganz entspannt angehen. Immerhin war es der erste Urlaub in fast zwei Jahren! Faul herumliegen wollte ich aber auch nicht, denn sowohl Luxemburg Stadt als auch die Landschaft waren natürlich der Grund für meinen Wochenendtrip. Nach der Ankunft im Airbnb ging es darum auch direkt mit dem kostenlosen Bus weiter in die Innenstadt.

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Wie immer ging es ohne großen Plan erst einmal ins Zentrum. In der Oberstadt habe ich mich einfach treiben lassen und bin durch die Altstadt spaziert, um mir die vielen beeindruckenden Gebäude anzuschauen. Und die Stimmung in der Stadt zu spüren! Trotz der noch geltenden Maßnahmen war hier alles irgendwie entspannter als in den niederländischen Städten, die Menschen waren ziemlich relaxt und sehr freundlich und gleichzeitig hat Luxemburg Stadt mich an vielen Stellen an Paris erinnert. Und das lag nicht nur an den vielen stylischen Menschen, die man hier trifft! Von der Oberstadt aus bin ich noch über die Alphonse Brücke gelaufen und danach durch den Stadtpark spaziert, der sich zwischen den auf den hohen Felsen gebauten Stadtteilen in einem Tal befindet. Ziemlich cool, vor allem, dass es mitten in der Stadt so viel Grün gibt!

Wandern in Luxemburg

Der nächste Tag begann ein bisschen früher, weil ich das gute Wetter zum Wandern nutzen wollte. Ich hatte mir eine Tour bei Consdorf ausgesucht – eine tolle Strecke durch die Natur, vorbei an vielen Felsformationen und einer süßen kleinen Brücke. Obwohl es auf dem Weg teilweise ziemlich voll war, war es auf manchen Strecken komplett leer und man ist niemandem begegnet. Auch sehr schön, vor allem, wenn man den überfüllten Strand von Scheveningen gewohnt ist. Eigentlich hatte ich für den Nachmittag noch große Pläne, die ich dann aber so nicht mehr umgesetzt habe, da die Wanderung ehrlich gesagt anstrengender war als gedacht. Obwohl es insgesamt nur 12 Kilometer waren – ich bin das Laufen in den Bergen eindeutig nicht mehr gewohnt!

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Eigentlich wollte ich auch den dritten Tag in Luxemburg zum Wandern nutzen, allerdings hat das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat den ganzen Tag immer wieder stark geregnet. Und auch, wenn ich eigentlich der Meinung bin, dass Regen eine schlechte Ausrede ist, hatte ich einfach keine Lust und habe mir darum das Tal der sieben Schlösser mit dem Auto vorgenommen. Von Mersch aus bin ich zu den verschiedenen Schlössern gefahren, die ich mir bis auf eines auch aus der Nähe anschauen konnte. Letztendlich bin ich froh, dass ich das Auto genommen habe – zu Fuß hätte ich niemals alle sieben Schlösser an einem Tag geschafft, da die Wanderung insgesamt 27 Kilometer lang ist. Das wäre mir eindeutig ein bisschen zu weit für einen Tag. Am Nachmittag bin ich dann noch einmal nach Luxemburg in die Stadt gefahren, um mir die Dinge anzuschauen, die ich noch nicht gesehen habe. Viel war es nicht mehr, aber immerhin habe ich noch zwei Buchläden gefunden, in denen ich die Zeit bis zur nächsten Regenpause super überbrücken konnte.

Ein Tag in Vianden

Am Sonntag war es dann auch schon wieder Zeit für die Abreise – und nach einem späten Check Out im Airbnb ging es mit dem Auto nach Vianden. Da ich auch noch ein paar Stunden Rückfahrt vor mir hatte, wollte ich keine super lange Wanderung planen (dafür war das Wetter auch zu schlecht), und bin stattdessen nach Vianden gefahren. Das Dorf lag sowieso halbwegs auf der Strecke, da es im Norden Luxemburgs liegt. Bekannt ist es vor allem für die ziemlich beeindruckende Festung, die man auch besichtigen kann. Und genau das habe ich dann auch gemacht – es ist ewig her, dass ich eine Burg von Innen gesehen habe, und es war echt interessant. Ein guter Zwischenstopp bevor es wieder ins Auto und zurück nach Holland ging.

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Insgesamt war es also das perfekte Wochenende in Luxemburg – auch, wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat. Aber dafür habe ich jetzt schon ein paar tolle Touren und Ideen für meinen nächsten Besuch, denn nachdem ich jetzt einmal da war, weiß ich, dass ich auf jeden Fall wiederkommen werde! Wart ihr schon einmal in Luxemburg?

Tipps zu Luxemburg findet ihr auf der offiziellen Website des Landes. Außerdem gibt es hier eine praktische Seite mit allen Infos zum Thema Einreisebedingungen und Beschränkungen wegen Corona.

Alex

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