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Travel Diary: Trinidad | Cuba

am
4. Dezember 2018

Neben Havanna stand vor allem Trinidad auf meiner Bucket List für die Reise nach Kuba. Obwohl ich mich ehrlich gesagt vorher nicht lange mit den einzelnen Städten auseinandergesetzt habe, war ich mir irgendwie sicher, dass Trinidad eins meiner Highlights werden könnte – auch, wenn man das Gefühl zum Beispiel in San Diego schon mal getäuscht hat. Nach zwei Tagen in Cienfuegos geht es also weiter – und ich freue mich richtig. Zum Glück ist die Busfahrt dieses Mal relativ kurz, und auch, wenn der Bus super voll ist, relativ angenehm.

Ankunft in Trinidads Altstadt

Bei der Ankunft stehen gefühlt hunderte Taxifahrer und Vermieter direkt vor dem Busbahnhof – zumindest fast. Denn auf das Gelände der Busgesellschaft dürfen die Herrschaften nicht. Man kann sich kaum retten vor Angeboten, und sobald ein Taxifahrer einen Preis angeboten hat, um einen zur Unterkunft zu bringen, ruft direkt ein zweiter einen günstigeren Preis. So haben wir schnell eine gute Mitfahrgelegenheit gefunden und ziehen unsere Koffer über das Kopfsteinpflaster zum Taxi. Im Auto ist zu wenig Platz, also kommen sie aufs Dach – ohne Sicherung, wird schon irgendwie gutgehen. Geht es auch, als wir am Hotel ankommen, sind sie noch drauf. Was uns vorher nicht bewusst war: wir haben anscheinend ein All Inclusive Hotel am Strand gebucht. Die Zimmer sind frisch renoviert, und jetzt in der Nebensaison ist es extrem ruhig. Nach einem späten Mittagessen ziehen wir also erstmal Bikini und Badehose an und genießen die Sonne am Strand. Endlich Meer!

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Schnorcheln vor Trinidad

Unser Hotel liegt auf der Halbinsel Ancón direkt bei Trinidad. Wir beschließen, den Vormittag am Strand zu verbringen und eine Schnorcheltour zu machen, bevor wir nachmittags die Stadt erkunden wollen. Mit dem Katamaran geht es in einer guten Viertelstunde zu einem Korallenriff – nicht so eindrucksvoll, wie man es von Bildern kennt, aber das Wasser ist super klar und wir sehen viele Fische. Eine gute Stunde haben wir Zeit – und lange sind wir und unsere vier Mitschnorchler die einzigen Menschen weit und breit. Erst ganz gegen Ende kommt ein weiterer Katamaran – es lebe die Nebensaison! Es ist wirklich angenehm und entspannt. Ich bin ein bisschen traurig, als wir wieder Richtung Strand fahren – aber auch hier kann man das klare Wasser und die Sonne genießen. Mit Mojito in der Hand.

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Trinidad

Am Nachmittag raffen wir uns irgendwann auf, und nach einer kalten Dusche sind wir wieder wach genug, endlich die Altstadt von Trinidad zu erkunden. Mit dem Taxi geht es Richtung Trinidad – auf halber Strecke muss unser Taxifahrer kurz tanken, bevor es weitergeht. Halb Englisch, halb Spanisch versucht er, uns klarzumachen, dass er uns gerne auch abends wieder zum Hotel fahren würde und möchte eine fixe Zeit ausmachen – das wollen wir aber nicht. Lieber einfach treiben lassen und sich nicht festlegen. Und genau das machen wir dann auch: durch die kleinen Straßen, in die bunten Geschäfte, in ein Café und später in ein Restaurant, über den Souvenirmarkt, auf dem wir ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim kaufen. Ich mag die bunten Häuser der kleinen Stadt, in der ein paar einsame Touristen herumlaufen, ansonsten aber nicht viel los ist. Während wir in einem Café sitzen, parkt ein Kubaner seinen roten Oldtimer so auf dem Platz, dass jeder drumherum laufen muss. Sofort fangen die ersten Urlauber an, Fotos zu machen – Autos gehören hier halt einfach irgendwie dazu. Auch ich muss ein Bild machen. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Autos fotografiert.

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Am Abend sitzen wir in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Plaza Major und lassen den Abend ganz gemütlich ausklingen. Noch ein Mojito, und dann geht es irgendwann mit dem Taxi zurück zum Hotel. Ich bin ein bisschen traurig, dass wir hier nicht mitten in der Stadt schlafen, obwohl der Strand direkt vor dem Hotelzimmer auch nicht zu verachten ist. Morgen steht wieder eine lange Busfahrt an – es geht nach Varadero, unserem letzten Stop auf dieser Reise. Ich wäre gerne noch einen weiteren Tag hier in Trinidad geblieben. Genau wie Havanna hat mir die Stadt wirklich gut gefallen.

Wart ihr schon einmal in Trinidad? Was hat euch dort am besten gefallen?

 

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Alex
Munich

Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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