Travel Diary: O'ahu | Hawaii Teil 2 - Hawaii 5 1
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Travel Diary: O’ahu | Hawaii Teil 2

am
18. Januar 2017

Während des Schreibens von Teil 1 habe ich gemerkt, dass ein einziger Post über O’ahu hier den Rahmen sprengen würde. Darum gibt es heute den zweiten Teil des Travel Diaries von Hawaii – das Highlight nach dem Roadtrip durch den Westen der USA.

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Die ersten vier Tage waren sehr entspannt – und das war auch gut so. Nach dem vielen Hin und Her der letzten drei Wochen kann ich endlich mal wieder richtig entspannen, ohen ständig auf gepackten Koffern zu sitzen. Das ist zwar auch wunderschön, aber ab und zu ein bisschen Ruhe ist auf jeden Fall auch nicht verkehrt.

Tag 5: Waikiki Beach

Noch ein Tag am Strand, noch ein Tag nichts tun. Die allgemein sehr entspannte Stimmung auf Hawaii hat mich bereits voll im Griff und sorgt dafür, dass ich am liebsten den ganzen Tag nur entspanne und ab und zu ein bisschen esse. Aber ich merke so langsam, dass ich wieder etwas tun muss. Nach einigen Stunden am Strand geht es also auf eine Runde durch das Alamoana Shopping Center, und abends buchen wir den Mietwagen für den nächsten Tag. Endlich plane ich das, was schon von Anfang an auf dem Plan stand: die Insel erkunden. Yay!

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Tag 6: Dole Plantage, Waimea Valley & Laniakea Beach

Früh morgens geht es aus dem Bett und in unserem Lieblings-Frühstücksrestaurant essen, bevor wir den Bus zum Flughafen nehmen. Als wir endlich da sind, ist es auch relativ einfach, herauszufinden, wo man das Auto abholen muss, und auch dort klappt alles problemlos. Vom Flughafen aus geht es also los. Der Plan: einmal um die Insel fahren, dabei mindestens eine Plantage besichtigen und Schildkröten sehen. Und die schönsten Strände der Welt.

Nachdem wir einige Zeit gefahren sind, kommen wir zur Dole Plantage. Seit 1950 gibt es diese Plantage, und gehört zu den beliebtesten Ausflugzielen auf Hawaii (zumindest laut Dole Website). Obwohl wir kurz nach der Ananas Ernte dort waren, haben wir uns die Plantage angeschaut, nur auf die Fart mit der Bimmelbahn haben wir deswegen verzichtet. Durch abgeerntete Felder zu fahren kam mir irgendwie nicht ganz so sinnvoll vor. Im Shop gibt es unglaublich viele Ananas Souvenirs und frisches Ananas Eis, das mein Freund natürlich direkt probieren muss. Da ich selbst keine Ananas mag, gibt es hier für mich ungefähr gar nichts. Interessant finde ich die verschiedenen Arten Ananas trotzdem – besonders die winzig kleinen finde ich irgendwie cool. Obwohl ich sie eh nie essen würde.

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Danach geht es weiter, Richtung Waimea Valley. Wie alle anderen Stops haben wir diesen nicht so wirklich geplant und halten zwischendurch einfach überall, wenn irgendwas interessant aussieht. Plötzlich haben wir das Gefühl, mitten im Dschungel zu stehen – der perfekte Ort für ein Lunch. Danach geht es auch schon wieder weiter, es gibt noch viel zu sehen!

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Online habe ich vorab recherchiert, dass es am Laniakea Beach auf jeden Fall Schildkröten zu sehen gibt. Leider gibt es nur noch an wenigen Stränden auf O’ahu Schildkröten, da es sehr menschenscheue Tiere sind und viele das nicht respektieren können. Auch am Laniakea Beach ist es extrem voll – logisch, alle wollen schließlich Schildkröten sehen. Eine einzige liegt bereits auf dem Strand. Und außenrum ist ein Seil gespannt, damit keiner zu nah dran geht. Trotzdem probieren manche immer wieder, näher an die Schildkröte zu kommen und diese sogar anzufassen. Ein Aufrur, als eine weitere Schildkröte den Strand ansteuert. Bevor die freiwillige Helferin reagieren kann, schubsen einige ihre Kinder und Freunde direkt neben die Schildkröte, damit ein tolles Foto gemacht werden kann. Obwohl ich mich freue, die Schildkröten zu sehen, macht es mich traurig, wie wenig diese Tiere respektiert werden.

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Eigentlich wollen wir noch zum Diamond Head, als wir dort ankommen, ist es allerdings schon relativ spät. Deswegen schauen wir uns nur noch einen wunderbaren Sonnenuntergang an, bevor wir uns in der Nähe ein Abendessen suchen. Bei der Kona Brewing Co. finden wir die perfekte Location, bevor es zurück Richtung Flughafen geht und von dort aus mit dem Bus zurück zum Hotel.

Tag 7: Manoa Falls & Feuerwerk

Langsam wird es Zeit, auch die letzten Highlights der Insel zu erkunden – also geht es wieder früh los, mit dem Bus zu den Manoa Falls. Von der Bushaltestelle sind wir eine knappe halbe Stunde bis zu den Wasserfällen mitten im Dschungel unterwegs. Die Temperatur erinnert an den Hochsommer in New York, die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich hoch. Am Ende angekommen, lohnt sich die Aussicht aber: es ist wunderschön! Der Rückweg führt über den gleichen Pfad wie der Hinweg, wir sind froh, dass wir so früh dort waren, denn jetzt kommen uns immer mehr Menschen entgegen. Am Ende gibt es noch eine kalte Cola im Shop, danach nehmen wir wieder den Bus. Den Nachmittag verbringen wir am Strand.

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Abends gibt es wie jeden Freitag Abend das Feuerwerk am Hilton Hawaiian Village direkt am Waikiki Beach. Vom Hotel aus sind wir innerhalb weniger Minuten dort und schauen uns das Feuerwerk an, bevor wir ein letztes Mal zum Abendessen direkt am Strand losziehen. Mit einem Cocktail lassen wir den Abend ausklingen.

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Tag 8: Pearl Harbor, Pearl Harbor Aviation Museum & Abreise

Noch einmal habe ich vorab bei Groupon zugeschlagen und Tickets für das Pearl Harbor Aviation Museum gekauft. Auch hier habe ich ungefähr die Hälfte gespart. Die komplette Pearl Harbor Tour, die über 90$ pro Person kostet, machen wir nicht, denn dafür hätten wir bereits Monate vorher reservieren müssen. Aber auch so kann man einiges entdecken. Wieder nehmen wir den Bus, vom Alamoana Center aus ist das überhaupt kein Problem.

Das Avaiation Museum interessiert mich persönlich gar nicht, aber mein Freund ist total begeistert. Die Geschichte von Pearl Harbor ist aber auch für mich interessant, und mit den gratis Audio Guides erfährt man noch so manche Details, die zumindest mir vorher unbekannt waren. Das Arizona Memorial und das Schiff Missouri hätte ich zwar gerne gesehen, aber der Preis war mir einfach ein bisschen zu hoch.

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Nachdem wir uns Pearl Harbor angeschaut haben, geht es mit dem Bus zurück. Wir vertreiben uns den Rest des Tages bis zur Abreise im Alamoana Center und in einer Strandbar. Schwimmen gehen möchte ich nicht mehr, denn wir mussten unser Zimmer bereits räumen. Abends geht es mit dem Shuttle zurück zum Flughafen.

Selten ist mir ein Abschied von einem Urlaubsort so schwer gefallen – irgendwie habe ich mich immer auf zuhause gefreut. Doch dieses Mal weiß ich noch nicht, wohin es überhaupt gehen soll, wenn ich wieder in Europa bin. Der Abschied von O’ahu ist irgendwie das Ende des USA-Abenteuers, das einzige, das ich für 2016 geplant habe. Aber irgendwie ist es auch spannend, eine Reise ins Ungewisse.

Wart ihr schon einmal auf Hawaii? Wie hat es euch gefallen?

 

 

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6 Comments
  1. Antworten

    jjc

    20. Januar 2017

    Tolle Fotos!

  2. Antworten

    Sarah

    22. Januar 2017

    Wow so schön!

  3. Antworten

    Norbert Simon

    26. Januar 2017

    Wenn Hawaii so nah wie die Balearen wäre, würde ich jedes Jahr dort Urlaub machen

    • Antworten

      schokokamel

      26. Januar 2017

      Es lohnt sich auf jeden Fall! Aber die Tatsache, dass es so weit weg ist, wird wahrscheinlich auch dafür sorgen, dass ich nicht so schnell noch einmal dorthin reisen werde…

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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