Travel Diary: Orange County & Disneyland | USA Roadtrip - Disneyland 5
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Travel Diary: Orange County & Disneyland | USA Roadtrip

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14. Dezember 2016

Nach Las Vegas stand für mich ein absolutes Highlight auf dem Plan: nicht nur der Besuch von Freunden in Orange County, sondern auch der Besuch vom Disneyland Anaheim und von Club 33.

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Beim Planen der Reise habe ich noch zu meinem Freund gesagt, dass Disneyland für mich gar nicht unbedingt ganz oben auf der Liste steht – vor allem, wegen der hohen Eintrittspreise. Im Endeffekt ist es Disneyland, genau wie in Paris, und klar ist es ein bisschen anders aber…da gebe ich das Geld dann doch lieber für etwas anderes aus. Aber dann haben unsere Freunde über Connections eine Reservierung für den Club 33 besorgt, und die Tickets für beide Parks gab es gratis dazu…dazu später mehr.

Orange County – zu Besuch bei Freunden

Im Orange County kann man jede Menge tun, aber als wir nach der doch recht langen Fahrt von Las Vegas hier ankommen, haben wir vor allem Lust auf eins: uns an den hauseigenen Pool zu legen. Und zu grillen. Schon beim Abendessen werden die ersten Pläne gemacht, und wir fahren abends noch für ein paar Bier in die Stadt. Der erste Eindruck: Orange County ist ruhig und entspannt, aber eben auch nah dran an LA und Co.

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Am zweiten Tag, einem Samstag, bekommen wir von unseren Freunden Matt und Amy die Umgebung gezeigt. Wir leihen uns Fahrräder aus und fahren durch Newport Beach, genießen die Sonne und machen uns einfach einen ruhigen Tag, ohne, dass viel los ist. Es gibt super leckere Burritos zum Mittagessen, danach geht es in den Supermarkt und wir kaufen das, was wir brauchen, damit das Grillen Abends richtig lecker wird. Den Rest des Tages verbringen wir wieder am Pool. Und bereiten uns langsam auf morgen vor.

Disneyland Anaheim & Club 33

Club 33 ist ein „Geheimclub“ im Disneyland Anaheim – nur Mitglieder bekommen hier eine Reservierung zum Essen, prominente Gäste werden hier empfangen und so weiter. Um Mitglied zu werden muss man eine schriftliche „Bewerbung“ einschicken – allerdings liegt die Wartezeit momentan bei etwa 5 Jahren und die Aufnahme kostet $ 25.000. Dazu kommt dann noch eine jährliche Mitgliedergebühr von $10.000 – aber hey, dafür kann man auch immer umsonst ins Disneyland. Nur das Essen im Club 33 ist nicht inbegriffen.

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Die Reservierung hat Matt über einen Kollegen bekommen, der Mitglied ist. Allerdings „nur“ zum Mittagessen – da ist der Dresscode aber immerhin auch nicht ganz so streng, was uns hilft, da wir den ganzen Tag in den beiden Parks verbringen werden. Morgens geht es früh los, denn wir wollen natürlich auch die Early Admission ausnutzen, und fangen pünktlich um 10:00 Uhr mit California Adventure an. Obwohl der Park recht klein ist, macht es Spaß, hier zu sein, trotzdem beschließen wir gut eine Stunde später in den Hauptpark zu wechseln.

Hier sind wir unentschlossen: Wasserbahn? Bei der Hitze bestimmt eine gute Abkühlung, andererseits wollen wir auch noch in den Club 33 gelassen werden…aber wir haben ja alle Klamotten zum Wechseln dabei. Genau wie in anderen Parks, in denen ich bisher so war, macht es unglaublich viel Spaß! Bis auf das Riesenrad vielleicht, da wird uns allen richtig schlecht. Wer auch immer behauptet hat, Gondeln müssen schaukeln, hat gelogen!

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Etwas nervös stehen wir schließlich vor der Tür zu Club 33. Nach dem Anklopfen öffnet sich eine kleine Klappe in der Tür, und Matt muss seinen Ausweis vorzeigen, denn die Reservierung läuft auf seinen Namen. Alle sind nervös, ob wir auch dem Dresscode gerecht werden, obwohl wir extra Cardigans mitgenommen haben – zum Glück dürfen wir aber so hinein. Drinnen erwartet uns ein toller Innenhof, direkt die ersten Drinks und heiße Tücher, mit denen man sich ein wenig frisch machen kann, was nach einem halben Tag im Park auch irgendwie nötig ist.

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Auf das Essen selbst will ich hier gar nicht weiter eingehen, denn…irgendwie kommt mir das Ganze immer noch vor wie ein Traum. Gerade noch laufen wir durch die überfüllten Straßen im Disneyland, plötzlich sitzen wir in einem Luxusrestaurant, und können bei bester Aussicht die verschiedenen Gänge für unser Menü wählen.

Wir verlieren das Zeitgefühl, genießen das Essen und als wir ein paar Stunden später wieder mitten im Disneyland stehen ist klar: das war gerade ein Once-in-a-Lifetime-Erlebnis. Es fällt uns allen schwer, sich wieder auf das Disneyland einzulassen, trotzdem wollen wir noch nicht gehen und nehmen noch ein paar Achterbahnen, bevor wir beschließen: das war’s für heute. Pizza bestellen, ab auf die Couch und noch in Ruhe einen Film anschauen, bevor es morgen heißt: auf nach San Diego.

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Natürlich kann man Disneyland auch ohne Club 33 genießen – aber ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Das Essen und die Getränke sind auch für Mitglieder nicht umsonst, und natürlich auch nicht gerade günstig, dafür bekommt man aber freien Eintritt. Rechnet man alles zusammen, kommt man also günstiger weg, als hätte man den Tag so in beiden Parks verbracht. Es kam mir vor wie ein Traum, und genau darum war es auch so besonders – der Club ist einfach so, wie man es nie erwarten würde. 

Insgesamt kann ich noch sagen, dass mir das Disneyland Anaheim sehr gut gefallen hat. Obwohl wir an einem Sonntag dort waren, und es recht voll war, haben wir nie länger als 20 Minuten warten müssen und konnten somit alles locker an einem Tag schaffen, sogar ohne Fast Passes zu nutzen. Nur das Schloss hat mich ein wenig enttäuscht – das in Paris ist irgendwie beeindruckender!

 

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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