Travel Diary: 2 Days in Havana | Cuba - Havanna 4
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Travel Diary: 2 Days in Havana | Cuba

am
13. November 2018

Im Oktober ging es für mich und meinen Mann nach Kuba – zwei Wochen hatten wir Zeit, um das Land zu erkunden. Die ersten drei Tage waren wir in Havanna, um uns die Stadt anzuschauen und uns um die Weiterreise mit dem Bus zu kümmern. (:

Ankunft & Übernachtung im Hotel Nacional

Wir kommen abends spät und nach 17 Stunden unterwegs ziemlich müde in Havanna an – und kümmern uns erstmal um ein Taxi. Natürlich warten am Ausgang schon gefühlt 300 Taxifahrer auf uns, die Schlangen vor dem einzigen Geldautomaten sind wahnsinnig lang. Nachdem wir endlich Bargeld haben, suchen wir den offiziellen Taxistand und lassen uns fast von einem sehr aufdringlichen Taxifahrer überreden, bei ihm mitzufahren – allerdings will er deutlich mehr Geld und verschwindet plötzlich, weil er angeblich noch eine Genehmigung braucht. Dann doch lieber zu den offiziellen Taxis. Im Hotel angekommen gibt es dann nur noch schnell ein Sandwich und einen ersten Mojito, bevor wir völlig übermüdet ins Bett gehen. Wir schlafen im Hotel Nacional, das gleichzeitig auch schon eine Sehenswürdigkeit ist.

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La Habana Vieja

Den nächsten Tag starten wir damit, dass wir die Altstadt von Havanna erkunden. Es geht mit einem Taxi in die Altstadt, wo wir uns durch die kleinen Straßen treiben lassen und uns ein wenig umsehen. Es ist fast nichts los – wir sind zwar früh dran, trotzdem kommt es uns irgendwie extrem leer vor auf den Straßen. Immerhin haben wir so die Sehenswürdigkeiten für uns und müssen nirgends warten oder sogar anstehen. Wir schauen uns unter anderem den Plaza de la Catedral und das Castillo de la Real Fuerza an. Gegen Mittag wird es richtig warm, und für uns wirklich Zeit für eine kalte Cola, um in aller Ruhe zu schauen, wo es als nächstes hingeht. Noch am Bahnhof in München haben wir uns einen Reiseführer gekauft, mit dem wir jetzt schauen, was wir als nächstes machen wollen – obwohl für mich eigentlich direkt klar ist, was es werden soll: eine Fahrt mit einem Classico, also einem alten amerikanischen Auto durch Havanna, denn das steht schon ewig auf meiner Bucket List.

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Also machen wir uns auf zum Capitolio, das dem in Washington, D.C. nachempfunden ist, das wir ja auch bereits zwei Mal gemeinsam besucht haben. Wir schauen uns hier um, Führungen gibt es aber leider nur für Gruppen und wenn man vorab reserviert hat – man kann sich zwar einer wartenden Gruppe anschließen, allerdings gibt es auf den Treppen vorm Capitolio kein bisschen Schatten und in der heißen Mittagssonne haben wir darauf wenig Lust. Stattdessen organisieren wir uns am Parque Central ein altes, amerikanisches Auto – hier steht eine riesige Auswahl an Autos inklusive Fahrern bereit. Obwohl mein Mann sich zunächst weigert, in ein rosanes Auto einzusteigen, landen wir trotzdem in einem alten, rosanen Cabrio (fragt mich jetzt bitte nich, welche Marke es war…) und starten unsere Tour. Wir fahren an allen Sehenswürdigkeiten vorbei uns sind insgesamt eine Stunde unterwegs, eine wirklich angenehme Art, die Stadt kennenzulernen. Danach laufen wir vom Capitolio zurück zu unserem Hotel – auch, wenn wir gefühlt ewig unterwegs sind, ist es schön, auch einen Teil von Havanna kennenzulernen, in dem nicht nur Touristen unterwegs sind.

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Fortaleza de San Carlos de la Cabana & El Cristo de la Habana

Am nächsten Morgen sind wir wieder super früh wach – Jetlag lässt grüßen. Nach einem sehr gemütlichen Frühstück geht es für uns zum Fortaleza de San Carlos de la Cabana. Nachdem der Taxifahrer uns abgesetzt hat, laufen wir zum Eingang und erkunden die Festung – komischerweise sind wir hier wieder die einzigen. Wir schauen uns nicht nur die Festung an, sondern auch die Ausstellungen in den einzelnen Räumen, die allerdings nicht wirklich etwas besonderes sind. Schneller als gedacht stehen wir schon wieder vor dem Eingang der Festung und überlegen, was wir als nächstes machen wollen. Vom Fortaleza de San Carlos de la Cabana aus laufen wir eine Weile die Straße entlang, ein kleiner Hund läuft uns die ganze Zeit hinterher. Irgendwann kommen wir zum Cristo de la Habana – von hier aus hat man eine gute Aussicht auf die Altstadt. Hier treffen wir gefühlt zum ersten Mal auf weitere Touristen, die hier ihre Fotos machen.

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Statt auf dem gleichen Weg zurückzulaufen, laufen wir die Straße immer weiter nach unten, bis wir zum Hafen kommen. Von hier aus nehmen wir das Boot zurück zu La Habana Vieja, für 2 CUC pro Person. Und dann? Eigentlich ist es zu früh, um zum Hotel zurückzufahren, aber wir machen es trotzdem, um den Rest des Tages am Hotelpool zu entspannen. Das erste Mal wirklich in der Sonne liegen und einfach mal nichts tun!

Abends geht es für uns noch einmal in die Altstadt. Hier laufen wir wieder durch einige Gassen, bevor wir letztendlich in einem kleinen Restaurant zu Abend essen. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen gibt es Reis mit Hähnchen und frittierte Bananen. So langsam befürchte ich, dass das die nächsten zwei Wochen auch so bleiben wird – aber noch schmeckt es mir. Nach dem Essen fahren wir zurück ins Hotel, wo wir den Abend auf der Terrasse gemütlich ausklingen lassen.

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Schon am nächsten Tag soll es weitergehen Richtung Viñales, einige Stunden Fahrt mit dem Bus. Deswegen haben wir für unseren letzten halben Tag in Havanna nicht mehr viel geplant – außer die Koffer wieder einigermaßen ordentlich einzupacken.

Wart ihr schon einmal in Havanna? Wenn ja, was sind eure Tipps?

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Alex
Munich

Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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