The Blogger Behind: 1000 Questions to Myself |#4 - Glencheck 5
Personal

The Blogger Behind: 1000 Questions to Myself |#4

am
10. Juli 2018

Nach Teil 1, 2 und 3 mit jeweils 20 Fragen über mich sind heute die Fragen 61 bis 80 an der Reihe. Fragen über mich selbst um endlich mal wieder über mich selbst nachzudenken, aber auch, um euch die Möglichkeit zu geben, mich ein bisschen besser kennenzulernen. Nicht immer bringt mir jede einzelne Frage etwas für mich selbst, aber wie auch Pinkepank schon sagt (sie hat das Ganze gestartet): es ist immer mindestens eine dabei, über die man nachdenken muss, um eine passende Antwort zu finden.

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Nein, eigentlich nicht. Die Vorstellung mag für einige ganz tröstlich sein, ich finde es eher gruselig.

Auf wen bist du böse?

Ich bin eigentlich nie lange böse, das kann ich irgendwie nicht. Jetzt gerade also auf gar keinen, zumindest fällt mir so spontan keiner ein. Ich kann mich zwar ganz gut über Leute aufregen – das ist aber irgendwie nicht das gleiche, oder?

Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Seit ich in München wohne eigentlich täglich, zur Arbeit, zum Training oder wenn ich in die Stadt möchte. Das ist mir mit dem Auto irgendwie zu umständlich und ein Fahrrad besitze ich immer noch nicht. Auch in New York habe ich täglich die Subway genommen. Ich finde es auch gar nicht schlimm, U-Bahn oder S-Bahn zu fahren. Ich nutze die Zeit immer, um dabei ein Buch zu lesen oder Musik zu hören und dabei im Kopf unsere Tanz-Choreographien durchzugehen.

Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Das ist eine schwierige Frage. Natürlich sind da die Momente, in denen ich vom Tod eines Verwandten erfahren habe, oder von einer schweren Krankheit, die mir viel Kummer bereitet haben. Aber ich könnte nicht sagen, dass eine Situation davon am schlimmsten gewesen wäre, und das möchte ich auch gar nicht. Auf mein eigenes Leben bezogen hat mir der Abschied aus New York und der Umzug nach München vor allem am Anfang sehr viel Kummer bereitet. Es ist mir schwer gefallen, mich von dem Leben zu verabschieden, in dem ich mich so wohl gefühlt habe – und der Start in München war auch nicht gerade leicht. Aber mittlerweile ist der Kummer zum Glück auch wieder vorbei! (:

Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Ich wollte vieles werden im Leben, aber ich bin mir sicher, dass ich als Kind keine Ahnung hatte, was ein PR Berater so macht. Deswegen: nein, ganz sicher nicht. Ich wollte Tierärztin werden, oder Zirkusartistin oder Sängerin oder Lehrerin oder…keine Ahnung. Ich glaube, in jedes Freundschaftsbuch, in das ich schreiben durfte, habe ich etwas anderes geschrieben. Das einzige, was ich wirklich unbedingt werden wollte, war Detektivin. Ich hatte sogar einen „Detektivclub“ mit einem Schulfreund, der allerdings am Mangel an Aufträgen gescheitert ist. Das könnte daran gelegen haben, dass wir einfach beschlossen haben, jetzt Detektive zu sein, das aber niemandem erzählt haben…gut, dass ich mittlerweile mehr von Marketing verstehe.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Blöde Frage für jemanden, der mehrere Abende die Woche beim Standardtanzen verbringt. Aber tatsächlich tanze ich momentan am liebsten Slowfox, also auf Slowfox-Musik?

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Geliebten sehr?

Ich habe keinen Geliebten, also beantworte ich die Frage jetzt mal so: an den Menschen, die mir sehr wichtig sind, schätze ich vor allem, dass ich mich immer auf sie verlassen kann. Vor allem bei den Freunden, die mich schon seit Jahren begleiten, meiner Familie und meinem Mann finde ich diese Eigentschaft am wichtigsten.

Was war deine größte Anschaffung?

Puuuh…gemeinsam mit meinem Mann unser Auto. Abgesehen davon mein Hochzeitskleid und unsere Küche.

Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ich habe immer gesagt, dass jeder eine zweite Chance verdient, aber mittlerweile bin ich doch ein bisschen skeptischer und vorsichtiger geworden. Ich merke, dass es mir manchmal schwer fällt, einem Menschen völlig unvoreingenommen eine zweite Chance zu geben. Kommt aber natürlich auch immer drauf an, bei was.

Hast du viele Freunde?

Keine Ahnung, ob das jetzt viele oder wenige sind. Ich würde sagen: relativ viele, verteilt auf der ganzen Welt.

Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Momentan DSGVO. Ansonsten generell falsch genutzte Grammatik und (der geht an meine Kollegen): Ferienremise.

Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Nein? Naja, also einmal wurden mein Tanzpartner und ich ganz kurz von einem Lokalsender interviewt, als wir ein Turnier gewonnen haben, es wurde aber nur ein noch kürzeres Stück davon ausgestrahlt. Also eigentlich zählt das quasi nicht.

Wann warst du zuletzt nervös?

Boah, gute Frage. Ich bin ständig wegen Kleinigkeiten ein wenig nervös, wenn ich zum Beispiel am nächsten Tag einen wichtigen Termin habe und (da ich mich selbst kenne), nervös werde, ob ich es rechtzeitig schaffen werde und so weiter. So richtig nervös war ich aber glaube ich zum letzten Mal auf der Rückfahrt von meinem Junggesellinnenabschied nach hause im Dezember – da war es extrem glatt und es hat geschneit, wir haben ewig gebraucht und das Auto ist sogar im Schneckentempo auf der vollen Autobahn manchmal einfach gerutscht. Das hat mich extrem nervös gemacht und, genau wie alle anderen, immer langsamer fahren lassen. Irgendwann haben wir den Weg zurück nach München dann aber doch geschafft.

Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Mein Mann, meine Möbel und vor allem: mein eigenes Bett. Und meine Bücher. Und dass ich den Bauch nicht einziehen muss und den ganzen Tag in Jogginghose und bekleckertem Shirt rumlaufen kann.

Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Ab und zu schaue ich mal die Nachrichten, aber meistens passiert das ausschließlich online – oder ich bekomme so etwas von Kollegen oder Freunden mit. Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich mich öfter informieren sollte, weil täglich passiert das momentan nicht…

Welches Märchen magst du am liebsten? 

Die Gänsemagd – das Märchen, in dem das Pferd Fallada geköpft wird und die böse Stiefschwester den Platz der Prinzessin einnimmt. Ziemlich brutal alles, aber ich mochte es. Ich kenne das Märchen übrigens nur als Verfilmung von KiKa oder so, und ich habe es mir so gerne angeschaut! Ansonsten die Märchen von Astrid Lidgren.

Was für eine Art Humor hast du?

Oh, schwierig. Ich kann voll gut über so richtig flache Witze lachen, und ich mag Sarkasmus unglaublich gerne.

Wie oft treibst du Sport?

Durch das Tanzen stehe ich mehrmals wöchentlich auf der Fläche. Nebenbei versuche ich ab und zu Fitness zu machen und ab und zu joggen zu gehen – das allerdings mit mäßigem Erfolg.

Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Es kommt drauf an? Meine ehemaligen Kollegen sagen schon – zum Glück einen positiven. Ansonsten müsstet ihr die Leute fragen, die mir in der letzten Zeit so über den Weg gelaufen sind.

Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Mein Handy – leider. Und ansonsten Bücher. Das sind zwar jetzt indirekt mehr als zwei Dinge, aber da kann ich mich leider nicht einschränken. Ich habe so gut wie immer ein Buch dabei und könnte mir nicht vorstellen, dauerhaft keine mehr zu haben.

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1 Comment
  1. Antworten

    Anna

    11. Juli 2018

    Ich liebe solche Blogposts. Finde es immer so interessant zu lesen, was andere über bestimmte Themen denken & wie es vom eigenen Denken abweicht. Mein Lieblingsmärchen ist übrigens der Froschkönig 🙂 xxx

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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