The Blogger Behind: 1000 Questions to Myself | #10&11 - 1000questions8
Personal

The Blogger Behind: 1000 Questions to Myself | #10&11

am
17. Oktober 2018

Zeit für die nächsten Fragen! Gerade, weil ich in den letzten Wochen relativ wenig Zeit für den Blog hatte, merke ich, dass solche „vorgegebenen“ Posts schneller geschrieben sind – ich muss zwar manchmal über die Antworten nachdenken, bevor ich sie tippe, aber es ist deutlich leichter, als sich auf einen komplett eigenen Artikel zu konzentrieren. Wisst ihr, was ich meine? Hier findet ihr alle bisher beantworteten Fragen.

Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Puh, keine Ahnung. Manchmal schon, denke ich, in eine Zeit, in der man noch nicht ständig am Handy erreichbar war. Aber eigentlich bin ich schon ganz glücklich im Hier und Jetzt!

Wie egozentrisch bist du?

Ich glaube (und hoffe), dass ich nicht so egozentrisch bin. Es gibt zwar Momente, in denen ich selbst denke, dass ich gerade nicht so egozentrisch sein sollte, ich hoffe aber, dass nur mir das auffällt – einfach, weil mich so etwas mega stört und ich sehr darauf achte. Macht das irgendwie Sinn?

Wie entspannst du dich am liebsten?

Das ist immer unterschiedlich, aber meistens auf dem Sofa mit einem guten Buch oder einer guten Serie, die ich dann im besten Fall direkt von Anfang bis Ende (oder zumindest so weit ich komme) durchsuchte.

Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja. Früher war das deutlich schlimmer, ich habe es zum Beispiel gehasst, wenn ich krank war – weil ich dann nicht dabei war und was verpasst habe. Eine Zeit lang fand ich es sogar blöd, dass wir an Ostern immer zwei Wochen im Urlaub waren…ich erwische mich immer noch manchmal dabei, dass ich das Gefühl habe. Zum Glück aber sehr selten, weil es ja auch völliger Quatsch ist!

Worüber grübelst du häufig?

Über viele Dinge – meistens Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich habe zum Beispiel sehr lange mit mir gehadert, ob es die richtige Entscheidung war, von New York nach München zu ziehen und wie es weitergehen soll.

Wie siehst du die Zukunft? 

Eigentlich ganz gut. Ich habe einen ungefähren Plan, was ich noch alles so machen will und wie es weitergehen soll – allerdings sind Pläne ja sowieso meistens dazu da, über den Haufen geworfen zu werden!

Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Auf der Arbeit. Mein Mann war eine Zeit lang mein Chef, als ich als Aushilfe im Online Marketing eines Online-Fotoanbieters gearbeitet habe. Am Anfang fand ich ihn komisch und er mich auch, es hat eine Weile gedauert, bis sich das geändert hat.

Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Oma.

Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Immer unterschiedlich – alleine bzw. mit meinem Mann daheim auf dem Sofa, mit einem guten Buch oder Film, beim Training oder mit Freunden in der Stadt. Das kommt immer ganz drauf an, wie der Tag so gelaufen ist und was ich am nächsten Tag so vorhabe!

Wie unabhängig bist du in deinem Leben? 

Schon ziemlich. Finanziell sowieso, seit ich arbeite, und ich glaube, die Zeit im Ausland in den letzten Jahren zeigen, dass ich eigentlich machen kann, was ich will. Natürlich bin ich verheiratet, und wir beschließen solche Dinge mittlerweile gemeinsam – trotzdem sind wir gemeinsam unabhängig.

Ergreifst du häufig die Initiative?

Vermutlich nicht oft genug, obwohl ich eigentlich ein Macher-Typ bin.

An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An unseren Hund Schröder. Mein Bruder und ich haben meinen Eltern so lange in den Ohren gelegen, dass wir einen Hund wollen, bis wir zusammen ins Tierheim gefahren sind. Und da stand dann Schröder vor uns und wir waren glaube ich alle sofort verliebt.

Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Es könnten mehr sein, aber ich denke, es reicht.

Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst? 

Vermutlich nicht. Sowieso nicht in der Wohnung, in der wir gerade wohnen, obwohl ich sie immer noch liebe – einfach, weil wir irgendwann etwas eigenes haben wollen und zwar am liebsten ein Haus. Ob und wie lange wir in München beziehungsweise Deutschland bleiben, ist noch einmal eine ganz andere Geschichte – keine Ahnung!

Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Ich glaube schon. Aber natürlich würde ich gerne noch unempfindlicher reagieren, vor allem auf persönliche Kritik oder Kritik von Menschen, die mir nahe stehen. Denn wenn man kritikfähig ist und die Kritik annimmt, kann man daraus lernen und sich ständig verbessern.

Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein, wieso sollte ich?

Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst? 

Definitiv zu selten, vor allem, wenn es gerade ein bisschen stressig wird und ich es eigentlich besonders brauchen würde.

Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht? 

Es gibt da so ein lustiges Video, das meine Kollegin und ich auf der Arbeit gerne anschauen und immer wieder darüber lachen können…aber so richtig, bis ich vor Lachen geheult habe, das war mit Sicherheit mit meinem Bruder. Irgendwie schaffen wir es ständig, uns über irgendwas komplett kaputt zu lachen, bis der Rest der Familie denkt, wir haben einen kompletten Schaden.

Glaubst du alles, was du denkst? 

Ja? Nein? Keine Ahnung, weil manchmal denke ich ja bestimmt auch Quatsch, aber eigentlich glaubt man ja immer, was man selbst denkt, oder!? Die Frage verwirrt mich!

Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Unsere Hochzeit!

Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Man kennt sich, man grüßt sich, man unterhält sich und manchmal trinkt man ein Bier zusammen. Das wars dann aber auch eigentlich schon!

Hast du oft Glück?

Ja. Mal abgesehen davon, dass ich davon überzeugt bin, dass es für viele Dinge, gerade grundsätzliche, eher Mut als Glück braucht. Außerdem kann ich mich gut über kleine Dinge freuen, und ich glaube, das ist ein sehr großes Glück, da ich sonst deutlich unzufriedener wäre.

Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Ich unterscheide mich in gewisser Weise von allen meinen Freundinnen, und das ist auch gut so – wenn wir alle genau gleich wären, wäre es ja ziemlich langweilig!?

Was machst du anders als deine Eltern? 

Vieles! Ich würde zum Beispiel nicht in mein Heimatdorf zurückziehen, ich bin eher ein Stadt-Mensch, obwohl ich auf dem Land aufgewachsen bin.

Was gibt dir neue Energie?

Schlaf und gutes Essen. Oder einfach mal ein Tag auf der Couch.

Warst du in der Pubertät glücklich?

Es geht so. Bestimmt war ich oft glücklich, aber ich war auch sehr oft sehr unglücklich.

Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? 

Auf dem Rückflug von Tel Aviv nach Frankfurt – wir hatten uns für die letzte Nacht kein Hotel mehr gebucht, da wir zum Flughafen fahren, das Auto abgeben und durch die ewig lange Sicherheitskontrolle mussten. Trotzdem gab es dann natürlich ein paar Stunden, die wir einfach nur am Flughafen gechillt haben – im Flugzeug sind wir dann direkt eingeschlafen, das war dann um 7 Uhr morgens.

Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit Reisen – wohin ich als nächstes reisen möchte und wie es da wohl ist.

Blickst du dich oft um? 

Nicht wirklich. Zumindest, wenn damit gemeint ist, sich beim Gehen oder so ständig umzublicken, was hinter einem passiert. Aber ich schaue mir gerne meine Umgebung an und beobachte, was um mich herum so alles passiert.

Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Bis vor ein paar Jahren habe ich so gut wie nie Kleider getragen – einfach, weil ich dachte, dass es nicht zu mir passen würde.

Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Wer kochen, einkaufen, saubermachen…muss. Das passiert aber eigentlich nur, wenn wir beide gestresst sind und entsprechend lieber auf der Couch liegen würden, als den Haushalt zu schmeißen.

Worauf freust du dich jeden Tag?

Ich liebe es, wenn ich mir morgens ein bisschen Zeit nehmen kann, um in Ruhe wach zu werden, bevor ich los muss – und wenn das klappt, freue ich mich entsprechend darüber. Ansonsten ganz banal: darauf, nach einem langen Tag zuhause anzukommen.

Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Viel mehr als eine einzelne Freundschaft fehlt mir die Art der Freundschaften – dass man eigentlich relativ nah beieinander gewohnt hat, und schnell man rüberlaufen oder mit dem Fahrrad fahren konnte, nur, um eine Tasse Tee zu trinken oder gemeinsam in die Stadt zu gehen. Klar, das würde hier in München auch gehen, aber man macht es eben nicht so schnell. Und die Freunde von früher, mit denen ich mich jederzeit gerne auf einen Kaffee, ein Bier oder eine Limo treffen würde, wohnen leider zu weit weg, um das zu machen.

Wie gehst du mit Stress um? 

Ich versuche, möglichst viel auf mich zu achten – zum Beispiel, in dem ich mir bewusst Zeit für mich nehme, oder die Zeit fürs Training frei halte, damit ich dadurch nicht auch noch ein schlechtes Gewissen bekomme. Irgendwann kommt dann immer der Punkt an dem ich mir eine To Do Liste schreibe und mir einen Plan mache, damit ich trotzdem alles schaffe. Hat bisher immer ganz gut funktioniert.

Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist? 

Nicht bewusst, also im Sinne von: ich gebe mich anders, als ich bin, damit eine Person mich mag oder sowas. Aber natürlich passt man sich oft unbewusst an die Menschen an, mit denen man gerade zu tun hat.

In welchen Punkten gleichst du deinem Vater? 

Wir sind beide sehr stur, was schon oft zu Streit geführt hat. Und aus irgendeinem Grund sitzen wir beide gerne auf dem Boden vor dem Sofa, statt auf dem Sofa.

Kann man Glück erzwingen?

Erzwingen nicht, aber man kann sich bewusst dafür einsetzen. Wenn man mit einer Situation unglücklich ist, hat man ja oft die Wahl – es braucht meist nur ein bisschen Mut, die Situation dann auch wirklich zu ändern.

Welcher Streittyp bist du?

Wenn ich sauer bin, fange ich immer an zu heulen – das nervt mich so richtig. Jeder Streit wird dann irgendwie emotional, dabei würde ich mich gerne richtig streiten können.

Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? 

Meistens leider nicht. Das liegt daran, dass ich morgens einen sehr niedrigen Blutdruck habe und mein Körper immer ein bisschen braucht, bis ich fit bin – aber nach ein paar Minuten geht das normlerweise wieder.

Wie klingt dein Lachen?

Naja, wie so ein Lachen halt klingt!? Wenn ich richtig doll lachen muss, grunze ich manchmal – eine Zeit lang habe ich das ein bisschen provoziert, weil alle es lustig fanden. Jetzt finde ich es eher peinlich…

TAGS

LEAVE A COMMENT

* The GDPR Checkbox must be checked

*

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Alex
Munich

Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

Bucketlist
Asien
Europa
USA
Naher Osten