The Blogger Behind: 1.000 Fragen an mich selbst #12

Es ist eine Weile her, dass ich Fragen über mich selbst beantwortet habe. Aber irgendwie fände ich es schade, die Reihe abzubrechen und nicht weiterzumachen – deswegen habe ich mich dazu entschieden, sie in 2022 wieder aufzunehmen. Es geht also weiter mit den Fragen 221 bis 240. Wie immer gilt: Wenn ihr mitmachen wollt, kopiert euch einfach die Fragen und beantwortet sie auf eurem eigenen Blog. Lasst mir in den Kommentaren gerne euren Link da, dann verlinke ich euren Beitrag im nächsten Beitrag dieser Reihe!

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja, ich glaube schon. Man kann Menschen auf jeden Fall auf den ersten Blick sympathisch finden, oder eben nicht. Und wenn man sich direkt gut versteht, ist es einem natürlich selbst überlassen, was man daraus macht. Langfristig braucht eine Freundschaft natürlich mehr als nur Sympathie.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

In der letzten Zeit eigentlich nicht mehr wirklich, wenn ich ehrlich bin. Im zweiten Lockdown hat das viel besser geklappt, weil ich da wirklich gezwungen war, einfach mal nichts zu machen.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Ja, auf jeden Fall.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich würde gerne nein schreiben, aber wenn ich ehrlich bin: ja, manchmal schon, auch wenn ich mein bestes gebe, genau das nicht zu tun. Ich hasse Schubladendenken, aber ich glaube, fast niemand kann wirklich aufrichtig von sich behaupten, das niemals zu tun.

225: Welches Geräusch magst du?

Oh, da gibt es einige. Ich liebe Meeresrauschen oder das Geräusch von Regen auf einem Dach oder Zelt, zum Beispiel. Und ich mag auch Donner. Vielleicht das ungewöhnlichste: Ich liebe das Geräusch, wenn man ein Glas Nutella zum allerersten Mal aufdreht.

226: Wann warst du am glücklichsten?

Schwierige Frage. Ich war in vielen Situationen und Momenten sehr glücklich, die man gar nicht miteinander vergleichen kann. Aber fast alle haben etwas mit Reisen zu tun, zum Beispiel meine Zeit in New York oder die Reise nach Tasmanien und Australien.

227: Mit wem bist du gern zusammen?

Natürlich mit meinen Freunden und meiner Familie. Aber um es etwas genereller auszudrücken: Ich bin vor allem gerne mit Menschen zusammen mit denen ich gute Gespräche führen kann, aber mit denen ich auch gut schweigen kann.

228: Willst du immer alles erklären?

Ja, leider schon. Ich versuche, mir das abzugewöhnen, weil ich es selber manchmal anstrengend finde. Ich habe auch immer das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen, wenn ich Nein sage – und eigentlich sollte da gar nicht notwendig sein.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Als ich vor einiger Zeit eine wichtige Entscheidung getroffen habe, die mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hatte. Ich hatte richtig Schiss, aber am Ende hat es sich als genau das richtige rausgestellt.

230: Was war deine größte Jugendsünde?

Unvernunft vermutlich. Es gab da ein paar Situationen, von denen mir erst in Nachhinein bewusst geworden ist, wie bescheuert es eigentlich war.

231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Dass Perfektionismus nicht immer eine positive Eigenschaft ist, dass ich manchmal mehr an mich selbst denken sollte und dass ich definitiv weniger Schokolade essen sollte.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Dass ich als Baby sehr dick war (ich konnte nichts dafür!) und dass ich meinen kleinen Bruder im Kindergarten mal am Stuhl festgebunden habe, weil er mich genervt hat. Hat keiner gemerkt, bis er irgendwann Ärger bekommen hat, weil er nicht beim Aufräumen geholfen hat.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Puh, da gibt es einige. Auch hier denke ich vor allem an Momente auf Reisen, zum Beispiel an die Wanderung am Cradle Mountain in Tasmanien, verschiedene Tage in New York, die Zeit in San Francisco oder im Yosemite National Park.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Ich hätte lieber mehr Zeit.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein, eigentlich lieber nicht. Dann würde ich mir nämlich noch mehr Sorgen machen.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Das kommt drauf an worum und um wen es geht.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Eigentlich nicht, zumindest nicht bewusst. Bis auf ein paar unvernünftige Momente aus meiner Jugend glaube ich nicht, dass ich mich jemals in einer Situation befunden habe, in der mir wirklich etwas schlimmes hätte passieren können.

238: Hast du einen Tick?

Vermutlich mehrere, aber die meisten fallen mir selbst nicht auf. Das einzige was ich spontan nennen kann ist, dass ich beim Wäsche aufhängen immer die Socken passend nebeneinander hängen muss. Spart beim aufräumen nachher viel Zeit!

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Eine Momentaufnahme denke ich. Natürlich ist es immer irgendwie das Ziel, langfristig glücklich zu sein, aber Glück ist ja kein Zustand, in dem man sich dauerhaft befinden kann.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner besten Freundin.

Alex

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