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Personal: The Wedding Shoes // Munich

am
23. September 2018

Vor einiger Zeit ging es hier auf dem Blog um mein Hochzeitskleid – und darum, dass sich die Suche letztendlich doch einfacher gestaltet hat als erwartet. Während ich zwar irgendwie eine Idee hatte, was für ein Kleid ich eigentlich wollte, aber bisher noch nie wirklich darüber nachgedacht hatte, war es bei den Schuhen eine ganz andere Sache.

Ein Geschenk an mich selbst

Denn eines habe ich schon als Teenager gesagt: wenn ich einmal heirate, dann nicht in klassischen Brautschuhen. Auch, wenn meine Vorstellungen damals noch ganz anders waren als heute – denn ich wollte unbedingt in Chucks heiraten. Kennt ihr das Cover von der DVD Cinderella Story? Genau so.

Irgendwann hat sich diese Idee in etwas ganz anderes verwandelt: der Wunsch, mir zur Hochzeit die ersten Designerschuhe zu kaufen. Denn sind wir mal ganz ehrlich: gute Brautschuhe sind auch nicht wirklich günstig, und die zieht man vermutlich nie wieder an, denn wann braucht man schon mal weiße Schuhe? Eben. Und dann kann man ja auch direkt ein bisschen mehr Geld ausgeben, und sich davon Schuhe kaufen, die man vielleicht auch nicht täglich trägt, von denen man aber zumindest jahrelang was hat. Jahrelang war ich felsenfest davon überzeugt, dass die ersten Designerschuhe definitiv Louboutins werden sollten. Die rote Sohle als Markenzeichen, die beim Laufen unter dem Kleid hervorblitzen…tja. Das hätte bestimmt wunderschön ausgesehen, aber irgendwie fand ich dann doch, dass es nicht zum Kleid passt. Außerdem wollten wir die Farben der Hochzeit ganz schlicht halten und ich wollte am liebsten blaue Schuhe. Einen Tag nach der Anprobe, bei der wir überraschend schon mein Traumkleid gefunden habe, ging es also für meine beste Freundin und mich noch einmal auf die Suche: nach den passenden Schuhen.

Meine ersten Desiner-Schuhe: Jimmy Choo

Nach einer kurzen Recherche am Morgen fiel die Entscheidung: wir fahren erstmal zum Ingolstadt Village. Das wollten wir eigentlich sowieso machen, und dort gibt es unter anderem Jimmy Choo – denn wenn ich mir schon zum ersten Mal richtig teure Schuhe kaufe, dann bitte im Laden und nicht online.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen: ich war vor dem Suchen der Schuhe deutlich nervöser als vor dem ersten Termin zum Kleider anprobieren. Vielleicht liegt es daran, dass ich von den Schuhen schon viel länger eine konkrete Idee im Kopf hatte? Zum Glück hatten wir im Ingolstadt Village eine nette Verkäuferin, die uns direkt geholfen hat und uns alle blauen Schuhe gezeigt und in der passenden Größe gebracht hat. Auch Rica hat ein paar Schuhe anprobiert, allerdings war nichts dabei, das sie so überzeugt hat, letztendlich so viel Geld dafür auszugeben. Denn auch, wenn die Schuhe im Outlet natürlich deutlich günstiger sind, ist es immer noch eine Menge Geld. Eine Weile konnte ich mich nicht entscheiden zwischen zwei Paar Schuhen – doch unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu gehen kam für mich nicht in Frage. Entschieden habe ich mich dann für die Schuhe, die vom Stil her besser zum Kleid gepasst haben. Und ich bin auch nach der Hochzeit immer noch davon überzeugt, dass das absolut die richtige Wahl war!

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Hohe Absätze – Wechselschuhe?

Ich wäre nicht ich, wenn ich eines am Tag der Hochzeit bzw. schon bei der Abreise aus München vergessen hätte: Wechselschuhe. Denn auch, wenn ich durch das Tanzen daran gewöhnt bin, lange auf hohen Schuhen unterwegs zu sein, ewig halte ich das auch nicht aus. Und wer will sich schon an seiner Hochzeit Gedanken über schmerzende Füße machen müssen? Statt mir dann aber noch welche zu kaufen – es hätten ja auch die vor Ewigkeiten angepeilten Chucks sein können – habe ich es einfach darauf ankommen lassen. Das Ergebnis: ich habe es erstaunlich lange ausgehalten und nur zwischendurch mal kurz die Schuhe ausgezogen. Und abends bei der Party habe ich mir irgendwann die Wellness-Schlappen aus dem Hotelzimmer geschnappt und habe damit weitergetanzt. Interessiert hat es niemanden, und sehen konnte man es unter dem langen Kleid sowieso nicht (:

 

 

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Alex
Munich

Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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