One month in NYC – Update

Kaum zu glauben, aber heute sind wir seit einem Monat in New York! Die Zeit fliegt nur so vorbei (wie oft habe ich das in den letzten Jahren gesagt…) und einerseits fühlt es sich an, als wären wir gerade erst angekommen, andererseits habe ich mich schon daran gewöhnt, hier zu sein.

Es ist ein komisches Gefühl – von dem kleinen, beschaulichen Herning bin ich nach New York gekommen. Die ersten Tage, eigentlich die komplette erste Woche, kam mir alles unglaublich vor und irgendwie unwirklich. Und ich konnte es mir gar nicht vorstellen, dass der Traum wahr geworden ist, und dass ich wirklich hier bin. Es gab vieles zu regeln, und ich muss zugeben, einiges haben wir immer noch nicht geschafft (ich habe zum Beispiel immer noch keine Amerikanische Nummer, obwohl mich das total nervt…), aber das meiste ist geschafft. Wir haben zwei Wochen in einer total komischen WG gewohnt und sind von da aus in eine tolle Wohnung in Brooklyn gezogen – wer mir auf Snapchat und Instagram folgt, hat davon bestimmt schon einige Bilder gesehen.

So viel ist also passiert, im ersten Monat. Und ganz nebenbei lebe ich jetzt in einer Millionenstadt, die mehr Einwohner hat als das Land, in dem ich das Semester davor verbracht habe. Ich habe entgegen der Erwartungen aller noch nicht zugenommen (zumindest nicht so, dass es mir ohne Waage aufgefallen wäre..), ernähre mich nicht ausschließlich von Burgern, Cola und Donuts, ich habe meinen ersten Cronut probiert (und zwar ein Original…) und laufe fast jeden Tag am Rockefeller Center oder am Chrysler Building vorbei. In der Mittagspause spaziere ich über die Park Avenue und generell genieße ich gerade einfach die Zeit hier. An sich also nicht wirklich was spannendes.

Besonders cool fand ich, dass ich diese Woche bei einem Tag der Offenen Tür in einem Luxus Apartment helfen durfte. Für schlappe 18 Millionen Dollar gibt es da fünf Schlafzimmer, fünfeinhalb Badezimmer (weil Toiletten nur als halbe Badezimmer zählen) und insgesamt elf Zimmer, direkt am Central Park. Ohne mein Praktikum hätte ich das Gebäude vermutlich nie von innen gesehen!

Es pendelt sich also alles mehr oder weniger schnell ein, hier in New York. Wie schon gesagt, die Zeit fliegt vorbei, und zwar irgendwie noch schneller, als bei allen Auslandssemestern vorher, vermutlich weil hier einfach immer was los ist, und die ganze Stadt ständig in Bewegung ist. Die Geschwindigkeit New Yorks hat mich schon mitgerissen, und ich bin mitten drin. Und kann mir gerade keinen besseren Ort vorstellen.

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Die Bilder sind übrigens alle vor etwa zwei Wochen vom IKEA Boot aus entstanden. Only in New York…

Location: IKEA Boat (Manhattan to IKEA in Brooklyn)

Lens: Nikon AF Nikkor 50mm


 

 

Alex

4 Gedanken zu „One month in NYC – Update

    1. Hey, danke für den lieben Kommentar! Ich muss ehrlich sein, ich finde es gerade auch noch ziemlich spannend! 😀
      Und ja, NYC kann ich nur jedem empfehlen…es lohnt sich wirklich!

      Liebe Grüße,
      Alex

  1. franziska ist in san francisco, du in new york und ich klebe in wien. frustpotenzial am montag: kaum zu überbieten.
    sooo toll. aber wer weiß, was das leben eines tages für mich noch bereithält 🙂

    1. Falls es dich tröstet: ich war noch nie in Wien und würde unglaublich gerne mal hin. Auch, wenn ich gerade in New York bin…aber ich kann deinen Frust auch nachvollziehen. Ich bin mir sicher, irgendwann werden wir alle mal neidisch auf dich sein!

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