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Mailand: Im und auf dem Dom

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11. Juni 2015

Wenn man schon mal nach Mailand fährt, auch wenn es nur für ein paar Tage ist, sollte man sich schon die Klassiker anschauen. Auch, wenn ich eigentlich ja ein Fan bin von den Orten, an denen immer unglaublich viele Touris rumlaufen, die Dinge, die man sehen sollte möchte ich auch sehen.

Für uns waren das in Mailand vor allem zwei Dinge: der Mailänder Dom und das Gemälde Das Letzte Abendmahl, von dem man aber leider keine Fotos machen darf. Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass es bei mir kaum einen Blogeintrag ohne Fotos gibt, deswegen gab es zu dem Thema bis jetzt hier auch noch nichts, vielleicht kommt das aber noch. Mal sehen.

Den Mailänder Dom haben wir uns aber direkt am zweiten Tag in Mailand vorgenommen, also am Samstag vor Pfingsten. Dafür brauchten wir erstmal Tickets – und die Schlange direkt vorne links am Dom war quasi endlos lang. Zum Glück stand direkt am Ende der Schlange so ’ne Frau, deren einziger Job es war, Menschen zu erzählen, dass es noch ein paar andere Ticket-Verkauf-Punkte gibt. Also sind wir zum nächsten losmaschiert, wo tatsächlich nur eine handvoll Leute vor uns in der Schlange standen. Mein erster Tipp also: geht einfach nicht zu dem Ticketschalter direkt am Dom sondern zu einem andern.

Bevor wir allerdings die Tickets geholt haben, wollten wir eigentlich noch von unserer MilanoCard profitieren: im Internet wird damit geworben, dass man an der Schlange am Dom vorbei kommt. Leider gilt das schon seit Februar nicht mehr, und das wurde laut Dom-Personal auch schon mehrfach an MilanoCard kommuniziert. Geworben wird damit aber immer noch. Dazu gibt es demnächst ganz sicher noch einen Post.

Wie auch immer, nachdem wir nur relativ kurz in der Schlange für unser Ticket für den Dom gestanden haben, konnten wir ins Innere – ganz ohne Schlange. Die Dom Terrassen wollten wir uns für den Sonntag aufbewahren, weil es da sonniger werden sollte. Im Dom haben wir uns eine Weile hingesetzt und in unseren Reiseführern geblättert und uns über alles was man dort so sehen kann informiert. Dann haben wir noch ein bisschen geguckt und die Atmosphäre genossen – obwohl es trotz vieler Touristen recht laut war.  Übrigens kann ich nach Beobachtungen sagen, dass man auch mit Schulterfreien Oberteilen und kurzen Hosen reinkommt. Trotzdem sind wir auch am nächsten Tag auf Nummer sicher gegangen, da man im Internet liest, dass das wohl ziemlich von der Laune der Typen abhängt, die am Eingang auch die Tickets und die Taschen kontrollieren.

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Ich fand den Dom beeindruckend – wie so viele andere alte und große Kirchen auch. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich auch bereits schönere Kirchen gesehen habe. Aber der Dom in Mailand gehört halt einfach dazu, wenn man schon einmal dort ist.

Am Sonntag haben wir uns dann die Dom Terrassen vorgenommen. Wir haben die beiden Tickets direkt zusammen gekauft, damit wir uns nicht noch einmal anstellen mussten. Beide Tickets können an verschiedenen Tagen benutzt werden und sind jeweils drei Tage gültig. Dabei ist der Pass, mit dem geworben wird, nicht unbedingt die günstigste Version (zumindest, wenn man bereit ist, die Treppe zu nehmen). Und das sind auch gar nicht so viele. Wer schon mal auf den Türmen von Notre Dame war: das sind deutlich mehr, oder zumindest hat es sich so angefühlt.
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Oben auf dem Dom angekommen hat man nicht nur eine tolle Aussicht auf den Piazzo vorm Dom und auf Mailand insgesamt, sondern kann auch die vielen kleinen Türmchen und Spitzen bewundern. Und in der Sonne sitzen. Mich hat vor allem beeindruckt, dass man wirklich einfach auf dem Dach rumspaziert. Wir sind dann erstmal eine Weile hin und her gelaufen, haben die Aussicht genossen und haben ein Weilchen in der Sonne gesessen und probiert, ein Selfie zu machen, mit Dom-Spitzen im Hintergrund. Das hat so geht so geklappt.
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Schade war nur ein bisschen, dass der Dom gerade renoviert wurde – manche Spitzen und auch die Außenfassade waren also von Baugerüsten und so verhüllt. Noch schader (noch mehr schade?) fand ich es allerdings, dass außen am Dom ein riesieger Werbe-Schirm aufgebaut wurde.

Mein Fazit: der Dom gehört einfach dazu, wenn man mal in Mailand ist, und man sollte auf jeden Fall auch einmal oben auf’s Dach, die Aussicht genießen. Wenn man relativ „früh“ morgens geht und die Treppe nimmt statt den Lift braucht man außerdem auch gar nicht lange in der Schlange warten.


 

 

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2 Comments
  1. Antworten

    Eva

    20. Juni 2015

    Der Besuch der Dom-Terrassen war eigentlich das Highlight meines Mailand-Besuchs. Ich fand es unheimlich beeindruckend, die Säulen von so Nahem zu sehen. Fast wäre ich gar nicht hochgegangen, weil ich dachte, dass es sich nicht unbedingt lohnen würde. Aber was für ein Irrtum! Meine besten Bilder sind dort entstanden. 😀

    • Antworten

      schokokamel

      20. Juni 2015

      Ich wollte unbedingt hin, also zum Dom, aber bis ich oben war, war mir gar nicht bewusst dass man da tatsächlich einfach quer über’s Dach laufen kann 😀 Ich fand’s auch richtig gut! 🙂

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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