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Travel Diary: Liège | Belgium

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1. August 2014

Mittlerweile ist es schon fast zwei Wochen her, dass ich mit meiner Mitbewohnerin und Kollegin Evi nach Liège gefahren bin, aber da einiges dazwischen gekommen ist, schaffe ich es jetzt erst, darüber zu schreiben.

Travel Diary: Liège | Belgium - dsc 0040Wie auch nach Oostende sind wir mit dem Zug nach Liège gefahren und haben unseren GoPass benutzt, dadurch hat eine Fahrt nur 5€ gekostet. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir auch schon da. Man muss nur aufpassen, dass man nicht aus Versehen in den Bummelzug einsteigt, der hält nämlich viel öfter an und deswegen dauert die Fahrt dann länger. So weit ich weiß halten fast alle Züge aus Brüssel am neuen Hauptbahnhof Liège-Guillemins, ein relativ beeindruckendes Gebäude, sozusagen direkt die erste Sehenswürdigkeit, wenn man mit dem Zug nach Liège kommt.

Vom Bahnhof aus kann man dann laut Karte am Fluss entlang Richtung Stadt laufen, allerdings wird dort gerade ziemlich viel gebaut, sodass man einen kleinen Umweg in Kauf nehmen muss. Trotzdem ist man innerhalb von 20 Minuten in der Innenstadt.
Auf dem Weg dorthin kommt man an einem riesigen neuen Glasgebäude vorbei, das trotz des modernen Bahnhofs nicht so recht in die Umgebung passt.

ATravel Diary: Liège | Belgium - dsc 0051ls wir endlich in der Innenstadt angekommen waren, haben wir direkt die erste Kirche besucht, davon gibt es in Lüttich nämlich ziemlich viele. Die Kathedrale Saint-Paul de Liège hat wunderschöne Fenster, das ist das erste, was uns aufgefallen ist. Statt der klassischen Kirchenfenster hat die Kathedrale ziemlich modern aussehende Buntglasfenster, die nicht wie die meisten Kirchenfenster christliche Motive zeigen. Mir hat der Kreuzgang sehr gut gefallen und der kleine, innenliegende Garten. Leider war das Wetter nicht das allerbeste, trotzdem haben wir uns ein paar Minuten auf eine Bank in dem kleinen Park gesetzt und die Ruhe genossen.

Der nächste Plan war eigentlich, Waffeln zu Travel Diary: Liège | Belgium - dsc 0053essen. Die Waffeln, die man mittlerweile auch in Brüssel an jeder Straßenecke bekommt, kommen ursprünglich aus Liège, deswegen wollten wir unbedingt in Liège eine Waffel essen. Leider ist unser Plan ins Wasser gefallen, da nicht nur Geschäfte Sonntags geschlossen sind, sondern offensichtlich auch Waffelgeschäfte. Wir haben beschlossen, irgendwann noch einmal an einem Samstag nach Liège zu fahren, um die typischen Waffeln einmal dort zu probieren, wo sie ursprünglich herkommen, aber für alle, die nicht die Zeit dazu haben, hier das Rezept.
Auf unserem Stadtplan wurde vor allem dieses Waffelgeschäft, Café oder wie man es auch nennen möchte, empfohlen, wo wir auf jeden Fall nächstes Mal essen werden.

Da wir zwar auf unsere Waffel verzichten mussten, aber trotzdem etwas essen wollteTravel Diary: Liège | Belgium - dsc 0059n, haben wir uns dann auf die Suche nach einem kleinen Restaurant gemacht. Im Restaurant Brasilia konnte
man gut und lecker essen, und es war auch nicht sehr teuer. Außerdem gab es eine gute Auswahl an verschiedenen Biersorten, auch das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Das Restaurant ist eingerichtet wie ein Schiff, mit Bullaugen und allem drum und dran, und man kann recht gemütlich sitzen. Nach dem Essen haben wir uns bei der Eisdiele gegenüber noch ein Eis gegönnt, allerdings muss ich sagen, dass das nicht so zu empfehlen war, da es recht teuer und nicht wirklich lecker war.

Travel Diary: Liège | Belgium - dsc 0089Danach sind wir noch ein bisschen weiter durch die Stadt gelaufen, haben uns die Oper angeschaut (ein schönes, altes Gebäude, dass durch eine ziemlich hässliche Erweiterung irgendwie verunstaltet wurde), eine weitere Kirche, die ebenso beeindruckende Fenster hatte wie die erste und das alte Rathaus. Danach sind wir am Fluss entlang wieder zum Bahnhof gelaufen, haben ein paar Fotos gemacht (und Evi hat einen neuen Freund gefunden, der sich unbedingt mit ihr fotografieren lassen wollte) und sind dann völlig erschöpft mit dem Zug wieder nach hause gefahren und abends hundemüde in unsere Betten gefallen.Travel Diary: Liège | Belgium - dsc 0072

Fazit: Liège ist sicher nicht die schönste Stadt Belgiens, zumindest nicht in meinen Augen. Leider wurde das Stadtbild mit vielen alten und wunderschönen Häusern durch unpassende und hässliche Neubauten verunstaltet. Wären die Waffelgeschäfte offen gewesen, wäre es sicher ein noch schönerer Tag gewesen, aber man kann ja nicht alles haben, und dafür, dass wir so unvorbereitet waren, war es definitiv gut.
Wer die Zeit hat und mal einen Tag etwas anderes sehen will, sollte dementsprechend unbedingt einmal nach Liège, allerdings sollte man sich im Voraus vergewissern, ob nicht vielleicht alles geschlossen ist.Travel Diary: Liège | Belgium - dsc 0049

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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