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Travel Diary: Antwerpen | Belgium

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11. September 2014

Letztes Wochenende, am Samstag, war ich mit drei meiner lieben Mitpraktikantinnen in Antwerpen. Neben Sightseeing und Shoppen stand ein wunderbares Fotoshooting und ein leckeres Mittagessen auf dem Plan, bevor wir völlig erschöpft mit dem Zug zurück nach Brüssel gefahren sind.          

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Wir sind ziemlich früh am Samstagmorgen in Brüssel losgefahren, um rechtzeitig in Antwerpen zu sein. Im Zug war es ganz schön voll, da zeitgleich ein Elektrofestival in Antwerpen war. Als wir dann gegen halb 11 endlich da waren, waren wir aber überrascht, wie leer die Stadt zu dem Zeitpunkt noch war, immerhin ist zumindest in der Shoppingstraße meistens eine Menge los. Nachdem wir ein paar 100 Meter gelaufen waren, kam schon der erste Hunger auf, und wir haben uns ein Eis gegönnt. Ja, man kann sehr gut um 11 Uhr morgens ein riesiges Eis von meiner Lieblingseisdielenkette hier essen – und ich kann es sicher weiterempfehlen. Also für alle, die mal dran vorbei kommen und zweifeln: wenn ihr eine Eisdiele seht die Autralian Home Made Icecream heißt: 2,50€ für eine Kugel klingt zwar unglaublich viel, aber das denkt ihr nur, bis ihr das riesen Eis dann in der Hand haltet (mit warmer Schokolade am Hörnchen) und probiert.

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Wir sind dann erstmal gemütlich die Shoppingstraße runtergeschlendert und haben unser Eis gegessen. Dabei haben wir schon mal die Schaufenster abgecheckt um zu schauen, in welche Geschäfte wir nachher wollen und welche eher uninteressant sind. In Antwerpen gibt es neben den ganzen Standard Klamottenläden auch einige teurere Boutiquen, in denen man Klamotten ab 250€ aufwärts bekommt. In denen waren wir zwar auch kurz, aber nur, um uns zu fragen, wer denn bitte so viel Geld übrig hat für ein paar Klamotten die nun wirklich nicht so besonders waren.

Nach der Shoppingstraße kommt man dann zum alten Stadtzentrum, zumindest wenn man vom Bahnhof aus kommt. Da haben wir uns eine Kirche angeschaut, leider nur von außen (obwohl Maren und ich doch eigentlich rein gehen wollten…) und ein Biergeschäft bewundert, wie es sie ja hier in Belgien überall gibt. Dabei haben wir aber festgestellt, dass der Biertempel in Brüssel günstiger ist, und es im Geschäft in Antwerpen auch kein typisches Antwerpen Bier gab, deswegen haben wir nichts gekauft. In der Stadt ist uns außerdem aufgefallen, dass es fast nur italienische Restaurants gibt, zumindest in der Straße die wir genommen haben, und dass sie offensichtlich auch noch alle dem gleichen Eigentümer gehören. Da es dort aber ganz gemütlich und lecker aussah, war damit beschlossen, wo wir später essen würden. Vorher ging es aber noch Richtung Hafen, um ein paar schöne Fotos zu machen.

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Nachdem wir die ersten Fotos gemacht hatten, die noch recht unkreativ waren, sind wir ein bisschen spazieren gegangen. Als wir dann endlich ganz dicht am Wasser und etwas unbeobachteter waren (zumindest dachten wir das), waren wir dann doch etwas kreativer und haben ein paar schöne Fotos hinbekommen. Dabei hatte ich auch endlich mal wieder Zeit, ein bisschen mit den verschiedenen Einstellungen meiner Kamera herumzuprobieren und zu schauen, wie das ganze wird, wenn man nicht die automatischen Modi benutzt. Dann wollten wir ein Foto zu viert machen. Da ein Selfi ja nicht gerade leicht zu machen ist, wenn man mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs ist (wobei unseres eigentlich ganz gut geworden ist) haben wir uns nach jemandem umgeschaut, der unser Foto machen konnte. Da wir aber wie gesagt nah am Wasser waren, und die meisten Passanten eine Art Brücke genutzt haben, die zwischen uns und der Straße und etwas erhöht war, war leider niemand da, dem ich schnell meine Kamera in die Hand hätte drücken können. Als wir uns trotzdem suchend umgeblickt haben, haben wir oben auf diesem Brückenähnlichen Ding einen Fotografen mit einer ultra professionell  aussehenden Kamera entdeckt. Der hat uns dann auch spontan angeboten ein paar Fotos von uns zu machen. Das hat er dann auch getan (ungefähr 200, so schnell wie seine Kamera geklickt hat). Damit wir die Fotos dann auch bekommen konnten, hat er uns seine Visitenkarte runtergeschmissen (die erste ist leider hinter nem Zaun gelandet, deswegen hat der freundliche Fotograf noch eine runtergeschmissen).

Danach sind wir zum Mittagessen zum Italiener gegangen und haben bei einer riesigen und leckeren Pizza (die wirklich günstig war) darüber gerätselt, wer denn wohl dieser Fotograf war und wofür wohl das .za hinter seiner E-Mailadresse stehen könnte (Süd-Afrika). Irgendwie war uns der Typ dann doch etwas unheimlich, weil wer macht schon spontan Fotos von vier Mädels die eigentlich selber eine Kamera dabei haben und schmeißt seine Visitenkarte von der Brücke damit wir ihm eine Mail schreiben können?

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Nach der Pizza ging es dann endlich shoppen, und wir waren auch alle ziemlich erfolgreich. Bei einem abschließenden Kaffe in einem wirklich schönen Einkaufzentrum, das von außen sehr unspektakulär aussieht aber dann mit seinem unglaublichen Inneren überrascht haben wir dann erschöpft den Rückweg nach Brüssel angetreten, weil wir alle Abends noch etwas vor hatten.

Das Fazit: ich brauche mehr Geld zum shoppen, Antwerpen eignet sich dafür bestens. Wenn im Januar wieder alles reduziert ist, werde ich sicher noch einmal zurück fahren. Außerdem ist es offensichtlich nicht immer komisch, wenn fremde Menschen nett sind und man sollte ein bisschen mehr Vertrauen in das Gute im Menschen haben: Nachdem wir dem Fotografen eine Mail geschickt haben, hat er direkt am nächsten Tag 3 Bilder (die waren ja auch alle ziemlich das gleiche) geschickt und dazu eine super nette Mail geschrieben, in denen er uns anbietet und die Bilder noch in besserer Auflösung zukommen zu lassen, damit wir sie drucken können und uns ein wunderschönes Leben wünscht. Netter Typ. Alles in Allem ein definitiv gelungener Samstag mit Wiederholungsbedarf!

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2 Comments
  1. Antworten

    Leo*

    27. Oktober 2014

    Tolles Foto, Alex 🙂 Schön zu sehen, dass es dir in Brüssel so gut geht!

  2. Antworten

    schokokamel

    28. Oktober 2014

    Danke Leo! 🙂

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Alex
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Alex, 26, is a Dutch/German blogger living in Munich.

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