5 Things that Rocked my World in May 2020

Mai 2020 – ein Monat, der komplett anders verlief, als geplant. Eigentlich hätte ich im Mai die niederländische Meisterschaft tanzen wollen, und hatte eine Woche Urlaub auf Curacao geplant. Eigentlich wäre es mit Turniervorbereitung und Turnieren einer der anstrengendsten Monate des Jahres geworden – und auch einer der schönsten. Aus bekannten Gründen hat das nicht so ganz funktioniert. Und obwohl mir durchaus bewusst ist, dass es wichtigere Probleme auf der Welt gibt, ist es mir gerade im Mai schwer gefallen, mich mit der Situation abzufinden. Statt unglaublich viel war ungefähr gar nichts los, jeder Tag hat sich irgendwie gleich angefühlt und ich habe jetzt, beim Schreiben des Monatsrückblicks, das Gefühl, gar nichts gemacht zu haben. Entsprechend schwer ist es mir auch gefallen, diesen Monat fünf Highlights zu finden – und dabei ist mir aufgefallen, wie wichtig es gerade jetzt ist, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, wann immer es geht. Geht es euch ähnlich? Und was waren eure Highlights im Mai?

1. Genau wie in Deutschland ist der Mai auch in Holland ein Monat voller Feiertage. Und auch, wenn jeder Tag momentan ähnlich aussieht und wir auch an langen Wochenenden meist zuhause sind statt wie gewohnt wegzufahren, haben die extra freien Tage wirklich gut getan. Ich habe das Gefühl, dass mein Körper gerade den verpassten Schlaf der letzten 15 Jahre nachholt, und konnte mir viel Zeit für mich nehmen. Im Nachhinein hätte ich zwar gerne mehr unternommen, aber es hat wirklich gut getan, einfach mal Zeit zum Nichtstun zu haben!

2. Ich habe mir im Mai endlich ein neues Fahrrad gekauft. Und das wurde auch wirklich Zeit! Bisher habe ich hier in Den Haag alles zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erledigt, aber war trotzdem irgendwie eingeschränkt. Vor allem, seitdem man nicht mehr wirklich mit der Tram zum Strand kommt, ist das Fahrrad die einfachste Lösung. Und jetzt kann ich auch endlich einfach so durch die Stadt cruisen!

3. Sobald klar wurde, dass unser Urlaub auf Curacao definitiv nicht stattfinden kann, haben mein Mann und ich uns nach einer Alternative umgeschaut – und ein langes Wochenende in einer kleinen Waldhütte im Naturpark Veluwe verbracht. Zwar nicht ganz so cool wie eine Woche Strand, aber immerhin eine Möglichkeit, um für ein paar Tage aus dem Haus zu kommen!

4. Von dort aus sind wir dann auch einen Abend zu Freunden nach Apeldoorn gefahren, um dort gemeinsam zu grillen und einfach mal wieder so richtig zu quatschen. Das letzte Mal, dass wir alle zusammengesessen haben war mittlerweile schon wieder fast ein halbes Jahr her, und es hat richtig gut getan, unsere Freunde mal wieder live und in Farbe zu sehen!

5. Last but not least habe ich gestern erfahren, dass die Grenzen zwischen den Niederlanden und Belgien endlich wieder offen sind – für mich eine richtig gute Nachricht, da meine Oma in Belgien wohnt und ich sie mittlerweile seit Anfang März nicht mehr besuchen konnte. Ich weiß, dass es ihr zwischenzeitlich sehr schwer gefallen ist, dass wir nicht einmal vor dem Fenster winken konnten, während ihre Nachbarn, die Verwandtschaft in Belgien haben, ständig Besuch vorm Fenster hatten. Auch jetzt müssen wir natürlich noch Abstand halten und vorsichtig sein, aber immerhin können wir sie endlich wieder besuchen!

So, und nachdem ich gerade diesen Post geschrieben habe und mir dabei aufgefallen ist, dass ich diesen Monat irgendwie zu wenig gemacht habe, werde ich mich jetzt auf’s Fahrrad setzen und losfahren – um endlich mal wieder aktiv zu werden 😉

 

schokokamel

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